Gesundes und sicheres Arbeiten mit eigener App

(v.l.n.r.): Bernhard Wagner (Vorstandsvorsitzender der Versichertenseite der BGHM), Ralf Buchmaier (Corporate HSE Manager), Markus Schönberger (Teamleiter Sustainability Office), Ulrich Weiße (Leiter Nachhaltigkeit & Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz), Norbert Maier (Betriebsrat), Stefan Gros (Präventionsleiter der BGHM) und Michael Schleich (Vorsitzender des Präventionsausschusses der BGHM)

Die App im Einsatz auf einem Tablet.

Firma Voith erhält Arbeitsschutz-Auszeichnung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall

Düsseldorf (BGHM). Das große Ziel „Null Unfälle” hat sich die international agierende Voith GmbH & Co KGaA seit vielen Jahren auf die Fahnen geschrieben. Viele kleine Schritte bereiten den Weg dorthin: So auch die eigens entwickelte App zur Prävention von Unfällen. Mithilfe der Anwendung melden die Beschäftigten unsichere Verhaltensweisen, Gefahrensituationen und Arbeitsunfälle an den zuständigen Vorgesetzen und an eine Datenbank. Bei täglichen Briefings werten die Vorgesetzten dann die Daten unmittelbar aus und leiten dadurch Verbesserungsprozesse ein. Für diese nachhaltige Idee erhält der Technologiekonzern mit Stammsitz in Heidenheim an der Brenz den „Schlauen Fuchs“ der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM).

Ulrich Weiße, Leiter Nachhaltigkeit und zuständig für den Arbeitsschutz bei Voith, nimmt die Trophäe für besonderes Engagement im Arbeitsschutz auf der weltgrößten Fachmesse für Arbeitsschutz A+A entgegen und erklärt: „Das Tolle an der App ist, dass wir sie an all unseren Standorten weltweit einsetzen können. Durch Piktogramme und Fotos funktioniert sie international verständlich ohne Sprache.“

Oberste Priorität hat dabei die schnellstmögliche Beseitigung von Unfallursachen und Gefahrensituationen. Der Präventionsleiter der BGHM Stefan Gros lobt in diesem Zusammenhang noch einen anderen wichtigen Aspekt: „Für einen funktionierenden Arbeitsschutz müssen alle Mitarbeiter beteiligt werden und an einem Strang ziehen. Hierfür ein modernes und zugleich alltägliches Medium einzusetzen, ist wirklich eine gute Sache. Ein abteilungsübergreifender Austausch und regelmäßiges Feedback runden den Ansatz von Voith ab.“