Kurze Wege, schnelles Feedback

Schlauer Fuchs zur „Kultur der Prävention“ für EWAB Engineering GmbH

Foto: Matthias Purwin/ EWAB Engineering GmbH; Schlauer Fuchs zur „Kultur der Prävention“ für EWAB Engineering GmbH

Von links nach rechts: Maximilian Cerny-Probst, EWAB Engineering, Ute Emsel, BGHM, Christian Wenhart, BGHM, Ullrich Probst, Ewab Engineering, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Landrat Christian Bernreiter

Kommunikation ist für einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz essenziell. Beim bayerischen Materialflussspezialisten EWAB Engineering ist man sich dessen bewusst und setzt deshalb auf flache Hierarchien, kurze Wege und viel Austausch zwischen Beschäftigten und Führungskräften. Dafür hat das Unternehmen jetzt den Schlauen Fuchs zur „Kultur der Prävention“ der Berufsgenossenschaft Holz und Metall erhalten.

„Der Führungsstil, der Eigenverantwortung und die Unterstützung der Mitarbeiter durch die Vorgesetzten in den Fokus stellt, stärkt das Miteinander im gesamten Unternehmen“ sagt der EWAB-Geschäftsführer Ulrich Probst.

Führungskräfte hören hin

Das Verhältnis zwischen den 18 Beschäftigten und ihren Führungskräften ist gut. „Man kennt sich auch privat“, sagt Maximilian Cerny-Probst, Leiter des Bereichs Engineering und Managementsystembeauftragter bei EWAB. Das mache es den Beschäftigten leichter, Verbesserungsvorschläge einzubringen. „Gleichzeitig sehen wir Führungskräfte es als unsere Aufgabe an, genau hinzuhören. Wenn wir von einem Problem hören, fragen wir direkt nach: ‚Was würdest du anders machen?‘“. Einen Ideenkasten für Vorschläge inklusive eines passenden Formulars gebe es zwar auch, die meisten Ideen kämen aber dennoch im direkten Gespräch auf, sagt Cerny-Probst. Äußert jemand einen Vorschlag, wird dieser zügig bearbeitet – schnelles Feedback inklusive. „Es ist nicht zielführend, den Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin drei Monate auf Rückmeldung warten zu lassen“, sagt Cerny-Probst. Für Franz Mosandl, als Aufsichtsperson der BGHM zuständig für EWAB, ist die Auszeichnung verdient: „Die Kommunikation und das Miteinander im Betrieb sind optimal. Das kommt auch dem Arbeits- und Gesundheitsschutz zugute.“

Viele sind ausgebildete Ersthelfer

Auch im Notfallmanagement ist EWAB gut aufgestellt: 75 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zum Beispiel als Ersthelfer ausgebildet, 25 Prozent als Brandschutzhelfer. Damit ist ein Großteil der Belegschaft auch organisatorisch in den Arbeitsschutz integriert.